Monday, 23 March 2020 / Nicole / 8 Wege aus der Angst

 

 

  1. Das erste Tool heißt Akzeptanz.

    Zu aller erst müssen wir uns die Angst, die wir haben, eingestehen und sie uns ansehen. Bei näherer Betrachtung verliert sie oft schon viel an Schrecken. Wir fürchten am meisten das Unbekannte. Auch kann die Angst, wenn wir sie nicht wahrhaben wollen, sie unterdrücken, plötzlich und unkontrolliert erscheinen. Darum sollten wir über unsere Ängste sprechen und sie erst einmal annehmen.

    Eine Übung dazu wäre, ihr Raum und Zeit zu geben. Wir widmen ihr z,B. täglich eine halbe Stunde. Immer zur selben Zeit. Wenn sie zu früh kommen will, sagst du nein. Jetzt ist nicht deine Zeit. Wir werden dann erleben, dass sie dann oft gar nicht kommt. Angst braucht die Enge. Wenn du dich ihr öffnest, wird sie kleiner. Sie kommt nur, wenn man sie nicht erwartet.

  2. Kontakt zu den eigenen Gefühlen herstellen.

    Also wieder die Angst besser kennen lernen, einschätzen können, wie stark ist sie. Oder auch andere Gefühle. Zum Beispiel Wut. Gerade bei Jugendlichen löst Angst oft Wut aus. Angst, nicht dazu zu gehören, zu versagen, nicht geschätzt zu werden...

    Es ist gut, auch über den Körper zu gehen.

    Hier in Spanien gibt es Bio-Danza. Da lernt man, seine Gefühle, wie eben auch Angst, körperlich auszudrücken. Das ist sehr beeindruckend, seine Gefühle auch mit dem ganzen Körper zu erleben und auszudrücken.

    Ein anderes Mittel ist die Meditation. Auch hier kann man seinen Gefühlen Raum geben, sie spüren und betrachten und wieder los lassen.

    Wieder Andere bevorzugen Yoga. Auch das stellt eine Möglichkeit dar, sich aktiv mit sich selbst auseinander zu setzen und mehr Kontakt zu den Gefühlen zu bekommen.

    Wichtig ist es, dem Körper mehr zu vertrauen und auch immer gut auf ihn zu hören. Wenn man ein Problem mit dem Gewicht hat, braucht man keine Waage. Man muss vielleicht nur besser auf seinen Körper hören. Der sagt uns oft was er braucht, sendet Symptome. Aber wir übergehen sie gerne. Es ist wichtig zu merken, wann wir Nahrung, Schlaf oder Ruhe brauchen. Zu viel Stress kann auch Angstgefühle auslösen...

  3. Kontrolle abgeben.

    Wir sollten unbedingt mehr vertrauen. Dem Leben, manche nennen es auch Gott oder Universum. Ich sage Leben. Es umgibt uns, ist überall und lässt sich nie 100%ig kontrollieren. Es gibt Schicksalsschläge, Krankheiten oder wie zur Zeit, von Außen. Ausgangssperre usw. Wir müssen vertrauen, dass alles einen Sinn hat. Auch wenn wir es in der Krise oft nicht sehen, so kann doch auch ein als negativ empfundener Umstand, etwas gutes haben, eine Chance bergen. Krisen und Rückschläge erleben wir alle. Aber was machen wir daraus? Was können wir vielleicht lernen? Wie gehen wir damit um?

    Wenn wir dem Leben vertrauen, können wir sehen, dass eine Krise auch eine Chance darstellen kann, uns zu ändern, sich selbst zu betrachten und neue Wege zu finden.

    Sicher kann man auch oft einiges verhindern, wenn man schon vor einer Krise reagiert, seine Komfortzone verlässt und für Veränderungen offen ist.

    Sehen wir uns die jetzige Krise an. Das Thema Lunge steht für „nach Außen gehen, sich ausdrücken, authentisch sein usw. Das ist gerade heutzutage schwierig. Wir bearbeiten unsere Bilder, die wir nach außen tragen und „schönen“ alles. Wir wollen nicht die Wahrheit zeigen, sondern ein schönes Bild von uns darstellen. Vielleicht ist es an der Zeit, wieder mehr in die Wahrheit zu kommen.

    Und dass wir uns nicht falsch verstehen. Ich möchte nicht, dass du die Verantwortung abgibst, für dein Verhalten, deine Entscheidungen etc. Aber es ist sicher besser, eben nicht alles zwanghaft kontrollieren zu wollen.

  4. Konfrontation

    Sich schrittweise seinen Ängsten zu stellen,ist vor allem bei nicht rationalen Ängsten, eine gute Methode, sie mit der Zeit los zu werden. So habe ich als junger Mensch meine Schüchternheit und Scheu vor Menschen verloren, in dem ich absichtlich einen Beruf gewählt habe, bei dem ich täglich mit vielen Menschen umgehen musste. So habe ich mit der Zeit gelernt, keine Angst vor dem Umgang mit Leuten zu haben und kann heute sogar ohne Probleme, vor einer Menschenmenge sprechen oder mir unbekannte Leute ansprechen.

    Des weiteren hatte ich auch Höhenangst. Auch diese Angst lernte ich zu überwinden, in dem ich trotz meinen weichen Knien, Türme bestieg oder im Hochseilgarten kletterte. Mit konnte dabei nicht viel passieren, denn ich war gesichert, oder hatte auch immer jemanden meines Vertrauens dabei. Eine Person, die einen beruhigen kann, ist dann sehr hilfreich, denn zu Beginn gab es sogar Tränen, wenn ich z.B. sogar den Eiffelturm erstürmt habe.

    Auch wenn es zu Beginn große Überwindung kostet, so kann man, wenn man bereit ist, seine Komfortzone zu verlassen und neues Terrain zu erforschen, die eigenen Fähigkeiten ausbauen. So hast du dann am Ende auch deine Komfortzone immer mehr erweitert. Dazu musst du dich und auch die tatsächliche Gefahr gut einschätzen können. Nicht zuletzt brauchst du natürlich auch ein wenig Mut. Wie du den auch mehren kannst, dabei hilft dir sicher auch das nächste Tool.

  5. Liebe mehren

    Ich habe schon im letzten Blog angesprochen, dass Liebe der Angst gegenüber steht. Das heißt, wenn du liebst oder was du liebst, davor hast du keine Angst. In meinem Energie Programm (Power Programm) gibt es auch Übungen dazu, wie du die Liebe und damit deine Schwingung erhöhen kannst. Dankbarkeit ist dafür auch gut geeignet, um deine Liebesfähigkeit zu steigern. Du könntest z.B. ein Ritual einrichten, mit dem du dir deine Dankbarkeit bewusst machst. Sage dir 5 Dinge, für die du dankbar bist. Es können ganz Einfache Dinge sein, die du dir ins Gedächtnis rufst. Sei dankbar dass du sauberes Wasser hast, - ein Dach über dem Kopf, - die Kinder gesund sind, - du gesund bist usw.

    So kannst du dich in eine höhere Schwingung versetzen. Je mehr du es schaffst in der Liebe zu sein, desto weniger Chance hat die Angst, sich in deinem Herzen breit zu machen.

  6. EFT (emotional freedom technique)

    Das genau zu erklären, würde jetzt hier den Rahmen sprengen. Nur so viel: Es ist eine Technik, bei der die Meridian Punkte abgeklopft werden. Also z.B. die Hand Außenkante,oben auf dem Kopf, über den Augenbrauen, an den Schläfen, unter den Augen, unter der Nase, unter dem Mund, am Schlüsselbein, unter dem Rippenbogen...da klopfst du Gefühle ab. Z.B. Angst.

    In der ersten Runde lässt du sie einfach da sein. Du akzeptierst sie.

    In der zweiten Runde willst du die Angst beschreiben. Du siehst auch das Positive an ihr. Vielleicht will sie dich beschützen, dich warnen. Zumindest kannst du sehen, dass du obwohl sie da ist, deine Ziele erreichen kannst.

    In der dritten Runde verwendest du positive Affirmationen. Da kannst du auch Youtube zu Hilfe nehmen. Da gibt es gute Videos. Mit dieser Methode kannst du sehr effektiv deine Angst, Wut etc. runter klopfen.

  7. Keine Angst essen

    Wer immer noch Fleisch isst, das aus der Massentierhaltung stammt, nimmt nicht nur gleichzeitig die Medikamente, welche diesen Tieren verabreicht wird, zu sich. Da diese Tiere beider Schlachtung anstehen müssen und mitbekommen, wie ihre Artgenossen getötet werden, schütten sie natürlich jede Menge Angsthormone aus. Die sind dann im Fleisch, welches von uns gegessen wird. Wir essen also im wahrsten Sinne auch ihre Angst. Tiere sind ja sehr sensibel und spüren oft schon früher als wir, wenn Gefahr im Verzug ist. Ich kann also nur raten, entweder auf Fleisch zu verzichten, oder zumindest darauf zu achten, dass es von kleinen Bauern mit eigener Schlachtung oder kleinen Metzgern stammt. Du kannst es ja mal für eine Zeit versuchen. Vielleicht merkst du dann auch, dass sich der Geist verändert und der Blick irgendwie klarer wird.

  8. Therapie

  9. Sollte Jemand allerdings wirklich unter starken, immer wiederkehrenden Angstgefühlen und Panikattacken leiden, so ist es wohl besser, einen Arzt aufzusuchen, sich in Behandlung von Spezialisten zu begeben und eventuell eine Verhaltenstherapie oder eine Psychoanalyse zu beginnen.

 

Hoffe, dass die Tipps euch helfen, oder ihr sie mit euren Jugendlichen ausprobieren könnt. Wenn ja, teile deine Erfahrungen mit Anderen.Oder auch mit uns. Wäre schön, eine Rückmeldung zu bekommen. Vielleicht hast du ja auch noch Tipps, die du gerne mit unserer Gruppe teilen kannst.