Warum du gerade jetzt in Corona-Zeit deine innere Ruhe bewahren solltest: 4 Tipps

Wir lebten in einer Gesellschaft, die wahnsinnig schnell war, und plötzlich ist alles gestoppt. Darum ist jetzt die Arbeit in einer Wohngruppe, mit vielen Jugendlichen, die den Stillstand nur schwer aushalten, besonders schwierig. Auch viele Eltern stehen vor Problemen. Sie fragen sich vielleicht, „Was macht man nun den ganzen Tag mit den Kindern, wie beschäftigt man sie?“
Vielen Kindern und Jugendlichen fällt es sehr schwer, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Die ganze Gesellschaft ist eher darauf ausgerichtet, sich ständig ablenken und berieseln zu lassen. Wenn man nun täglich die ganze Zeit aufeinander hockt, sind Konflikte und Reibereien vorprogrammiert.

In Corona-Zeiten den Umgang mit der Angst erlernen. Meine Gedanken dazu.

Es gibt 2 große Kräfte in dieser Welt, die Angst und die Liebe. Beide schließen einander aus. Wo die Angst ist, kann keine Liebe sein und umgekehrt. Tonnen von beruhigenden und angstlösenden Medikamenten (Tranquilizer) und Schlafmittel werden von Ärzten jährlich verordnet und von Betroffenen eingenommen. Dazu kommen noch die in einer großen Zahl auf dem freien Markt feilgebotenen Präparate. Sie sind der Gradmesser für den Angstpegel unserer Gesellschaft.

8 Wege aus der Angst

Das erste Tool heißt Akzeptanz.

Zu aller erst müssen wir uns die Angst, die wir haben, eingestehen und sie uns ansehen. Bei näherer Betrachtung verliert sie oft schon viel an Schrecken. Wir fürchten am meisten das Unbekannte. Auch kann die Angst, wenn wir sie nicht wahrhaben wollen, sie unterdrücken, plötzlich und unkontrolliert erscheinen. Darum sollten wir über unsere Ängste sprechen und sie erst einmal annehmen

Können wir die Angst für uns nutzen?

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation,habe ich mich entschieden, für diese Woche, das Thema „Angst“ zu wählen. Viele sitzen zu Hause und haben Angst vor dem Virus.

 

Dabei vergessen wir immer wieder, dass Angst nicht nur etwas schlechtes, negatives ist. So wird es meist dargestellt. Keiner will Angst haben, man beschäftigt sich selten mit der positiven und nützlichen Seite der Angst.

Wie wichtig ist Anekennung?

Heute möchte ich zuerst allen KollegInnen in der Kinder -und Jugendarbeit Anerkennung zollen. Es ist ein schwieriges Feld in dem wir arbeiten, vor allem psychisch sehr anspruchsvoll. Leider finden wir in unserer Arbeit sehr selten Anerkennung. Sie kommt weder vom Chef und meist auch nicht von den Kollegen. Eher herrscht eine Stimmung des Wettkampfs, "Wer macht die beste Arbeit, die besten Projekte etc."

Natürlich kann die Anerkennung auch nicht von den Jugendlichen kommen. Sie können nicht wirklich sehen und verstehen was wir tun. Meistens auch die Eltern nicht

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